CDU Fällt Unter 5 Prozent, Verlegt Gesamte Partei Nach Mecklenburg-Vorpommern, Um Jeden Wähler Persönlich Zu Besuchen
Nach einer neuen Hochrechnung, die die CDU unter 5 Prozent sieht, hat die Partei beschlossen, ihre gesamte Zentrale nach Mecklenburg-Vorpommern zu verlegen und eine Tür-zu-Tür-Kampagne mit jedem einzelnen Einwohner zu beginnen.
Nach einer neuen Hochrechnung, die die CDU in Mecklenburg-Vorpommern unter 5 Prozent sieht, hat die Partei beschlossen, ihre gesamte Bundeszentrale nach Schwerin zu verlegen und eine Tür-zu-Tür-Kampagne zu starten, bei der jedes der etwa 1,6 Millionen Wahlberechtigten persönlich besucht werden soll.
Ein Parteisprecher erklärte, man habe die Zahl der Wahlberechtigten durch die Zahl der verfügbaren Parteimitglieder geteilt und sei zu dem Schluss gekommen, dass jeder Funktionär genau 1.200 Haushalte übernehmen müsse. «Wir haben die Klingelschilder schon abgelesen», sagte er. «Die ersten Teams sind bereits unterwegs.»
Die Partei hat sämtliche Büromöbel in Lastwagen verladen und in Turnhallen und Gemeindezentren provisorische Wahlkampfzentralen eingerichtet. In einigen Dörfern mussten zusätzliche Bushaltestellen gebaut werden, damit die Parteimitglieder überhaupt bis zu den Haustüren gelangen. Der Landrat eines betroffenen Kreises sprach von «logistischen Herausforderungen», versicherte aber, man werde «jede einzelne Tür erreichen».
Die AfD, die laut Hochrechnung stärkste Kraft bleibt, kündigte an, aus Protest gegen die «Tür-zu-Tür-Invasion» ebenfalls alle Haushalte zu besuchen, allerdings nur einmal pro Straße. Die SPD in Mecklenburg-Vorpommern erklärte, man werde die CDU-Aktion «wohlwollend beobachten» und gegebenenfalls eigene Teams entsenden.
Ein Parteimitglied, das gerade in einem Dorf bei Wismar unterwegs war, sagte: «Ich habe heute schon achtzehn Klingeln gedrückt. Die Leute sind freundlich, aber sie wählen uns trotzdem nicht.» Die Partei plant, die Kampagne bis zum nächsten Wahltag fortzusetzen.
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